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Simulationsgestützte Auslastungs- und Ressourcenplanung in der Umformtechnik Frank Dreher
Buchkategorie: Dissertation
Sachgebiet: Arbeits-, Prozess-, Produktionsplanung und -steuerung
Reihe: Berichte aus dem IPH
Band: IPH 02/2014
ISBN: 978-3-944586-76-2
Erscheinungsdatum: 02.09.2014
Format: 210mm x 147mm, 156 S., 63 Abb.
Preis (inkl. MwSt): 38,00 EUR
Inhalt

Die mittelfristige Auslastungs- und Ressourcenplanung für einen Press­werk­verbund stellt eine große Heraus­forderung dar. Um hoch­wirt­schaftlich produzieren zu können, ist es not­wendig, sich im Spannungs­feld zwischen maximaler Maschinen­aus­lastung, homogenen Auslastungs­verteilungen innerhalb der Pressen­anlagen und minimalem Arbeits­kräfte­einsatz zu bewegen. Komplexe Fertigungs­prozesse, un­regel­mäßige Maschinen­leis­tungen und eine hohe Anzahl an schwan­kenden Teile­be­darfen ver­an­lassen dazu, eine neue simulations­gestützte Planungs­methodik zu ent­wickeln und ein­zu­führen, um die Planungs­genauig­keit im Press­werk zu steigern. So besteht die Ziel­setzung in einer anti­zipativen, ziel­ge­nauen De­finition und Schal­tung einer simulierten Produktions­fahr­weise sowie der dazu not­wen­digen Produktions­ressourcen und Produktions­kapazitäten.

Im Rahmen einer Analyse der relevanten Plan­para­meter im mittel­fristigen Planungs­zeit­horizont im Karosserie­press­werk erfolgt eine Ent­wicklung einer press­werk­spezifischen Planungs­methode, deren an­schließende Validierung in einem An­wendungs­bei­spiel durch­geführt wird. Um eine effiziente simulations­gestützte Aus­lastungs- und Ressourcen­planung ganz­heitlich sicher­zu­stellen, erfolgt die Um­setzung und Validierung im konzi­pierten und imple­mentierten neuen Software­werk­zeug. Die Ent­wicklung von mehreren alternativen simulierten Planungs­szenarien und die darauf statt­findende ganz­heitliche Bewertung der simulierten Planungs­prozesse nach geänderten Rand­bedin­gungen sollen zudem die Auswahl eines effizienten Simulations­prozesses sicher­stellen.

Das un­mittel­bare Resul­tat der Defi­nition der simulierten Planungs­prozesse trägt zu einer Steigerung der Planungs­ergebnis­qualität zwischen Plan­wert im Bele­gungs­planung­stool und dem Ist-Wert in der späteren tatsächlichen Produktion bei. Die Konsequenz dessen stellen damit verbundene Effizienz­steige­rungen in Form von ein­ge­sparten Produktions­kapa­zitäten und Ressourcen­bedarfe im Press­werk­verbund dar.

Schlagwörter
Planungsprozess, Belegung, Auslastungen, Ressourcen, Simulation
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