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Werkzeugverschleiß in der Aluminiummassivumformung Michael Lücke
Buchkategorie: Dissertation
Sachgebiet: Materialwissenschaft und Werkstofftechnik
Reihe: Berichte aus dem IPH
Band: IPH 4/2018
ISBN: 978-3-95900-239-4, 3-95900-269-6
Erscheinungsdatum: 22.11.2018
Format: 210mm x 147mm, 119 S., 92 Abb.
Preis (inkl. MwSt): 42,00 EUR
Inhalt

Beim Schmieden von Aluminium ist die Hauptausfallursache der Werkzeuge der adhäsionsbedingte Verschleiß. Durch die hohe Affinität zum Anhaften von Aluminiumlegierungen an den Stahlwerkstoffen der Schmiedegesenke entstehen sogenannte ઺ufkleber», welche das Schmiedeergebnis negativ beeinflussen. Demzufolge müssen die Gravuren der Werkzeuge regelmäßig überholt werden. Das Intervall der Überholung hängt maßgeblich von Werkstückgeometrie und -temperatur sowie von Werkzeugtemperatur, -werkstoff und -oberfläche ab. 
In der vorliegenden Arbeit wird ein Modell entwickelt, das den adhäsiven Verschleiß prognostiziert und somit die Standmenge bzw. den Zeitpunkt des potentiellen Werkzeugausfalls bestimmt. Dieses Modell basiert auf der Korrelation von simulativ und experimentell ermittelten Daten. Nach Auswertung der Sensitivität der variierten Parameter werden Einflussgrößen, wie Umform- oder Werkzeugtemperatur, in einem Data-Mining-Modell zusammengefasst. Mithilfe verschiedener Algorithmen kann somit nach der Simulation eines beliebigen Aluminiumumformprozesses die sich einstellende Oberflächengüte und demzufolge die Standmenge der Werkzeuge vorhergesagt werden. 

Schlagwörter
Schmieden, Adhäsion, Aluminium, Verschleiß
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