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Beitrag zum Präzisionsschmieden von Kurbelwellen

Autor*in: Hans-Christoph Altmann

ISBN: 978-3-939026-14-3

Dissertation, Leibniz Universität Hannover, 2006

Herausgeber*in der Reihe: Bernd-Arno Behrens

Band-Nr.: IFUM 04/2006

Umfang: 133 Seiten, 87 Abbildungen

Schlagworte: Präzisionsschmieden, Prozessoptimierung, Stoffflusssimulation, Kurbelwelle, FEM (Fine-Element-Methode)

Kurzfassung:  In den vergangenen Jahren wurde an Forschungsinstituten und in der Industrie das endkonturnahe Schmieden ohne Grat, das Präzisionsschmieden, für gedrungene symmetrische und kleine Produkte mit relativ gleichmäßiger Masseverteilung entwickelt und bis zur Serienreife optimiert. Es gelang, das Präzisionsschmieden von Zahnrädern im industriellen Maßstab wirtschaftlich umzusetzen. Kurbelwellen besitzen funktionsbedingt aufgrund der abwechselnd vorkommenden Haupt- und Kurbellager und Kurbelwangen, die mit ihren Gegengewichten eine besondere schmiedetechnische Herausforderung darstellen, eine sehr unstetige Masseverteilung entlang ihrer Rotationsachse. Kurbelwellen können deswegen mit konventionellen schmiedetechnischen Fertigungsverfahren nur mit einem sehr großen Gratanteil von zum Teil über 40% des Einsatzgewichts hergestellt werden. Dieser Teil der Einsatzmasse könnte eingespart werden, wenn die Übertragung der Präzisionsschmiedetechnologie auf die Kurbelwellengeometrie gelänge.

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