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Trockenes Seilschleifen von Stahl

Autor: Lukas Tatzig

ISBN: 978-3-95900-210-3

Dissertation, Leibniz Universität Hannover, 2018

Herausgeber der Reihe: Berend Denkena

Band-Nr.: IFW 10/2018

Umfang: 158 Seiten, 92 Abbildungen

Schlagworte: Seilschleifen, Stahl, Trockenbearbeitung, Prozessmodellierung, Verschleißmechanismen

Kurzfassung:

Das Seilschleifen wird zur Zerlegung großvolumiger Komponenten aus Beton, Stahlbeton und Metall eingesetzt. Im Vergleich zu der Bearbeitung mineralischer Werkstoffe ist das Trennen von Stahl mit einem erheblich höheren Werkzeugverschleiß verbunden, wodurch die Produktivität und die Werkzeuglebensdauer eingeschränkt werden. Zudem wird im Rückbau kerntechnischer Anlagen auf eine Wasserkühlung verzichtet, um Querkontaminationen und Sekundärabfälle zu reduzieren. Die Leistungsfähigkeit des trockenen Seilschleifens von Stahl ist bisher nicht bekannt. Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Arbeit ein Prozessmodell hergeleitet, anhand dessen die Verschleißmechanismen über die Prozesskinematik und die Spanungsgrößen sowie die hieraus resultierende thermomechanische Werkzeugbeanspruchung auf die Prozesseingangsgrößen zurückgeführt werden. Auf Basis dieser Erkenntnisse wird eine Methode zur modellgestützen Prozessauslegung abgeleitet, durch die das Potential des trockenen Seilschleifens für die Bearbeitung von Stahlwerkstoffen erstmals nutzbar wird.

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